27. 05. 2012
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November AG meldet Insolvenz an
Die November AG ist zahlungsunfähig. Wie das Unternehmen in einer Pflichtveröffentlichung am gestrigen Montag bekannt gab, haben die Verantwortlichen einen Antrag auf Zahlungsunfähigkeit beim zuständigen Amtsgericht in Köln gestellt. Der Aktienkurs des börsennotierten Unternehmens brach daraufhin am gestrigen Montag an der Börse ein. Bis zum Börsenschluss halbierte sich der Wert der Anteilsscheine nahezu. Die Aktie ging mit einem Kurs von 19 Eurocents aus dem Handel. Die Aktien werden im so genannten Prime Standard des regulierten Marktes an der Deutschen Börse gehandelt.
Der Fokus der eigenen Geschäftstätigkeit liegt auch auf dem Segment der Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien und einer Kernkompetenz im Bereich der medizinischen Diagnostik, wie die Verantwortlichen auf ihrer Homepage darlegt. Dabei koordiniert das Unternehmen die Aktivitäten der verschiedenen Beteiligungen, steuert den Investitionszufluss und stimmt die verschiedenen Produktlinien ab. Erst im August dieses Jahres veröffentlichte das Unternehmen positive Zahlen. Die Umsätze im ersten Halbjahr 2011 auf 1,888 Millionen Euro, dank einer deutlichen Reduzierung der Personal- und Beratungskosten um mehr als 200.000 Euro, blieb sogar ein Konzerngewinn in Höhe von 39.000 Euro. Allerdings war die Eigenkapitalbasis schon zum Halbjahresabschluss mit 96.000 Euro recht gering. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Laufe dieses Jahres hatte Alleinvorstand Dr. Dirk Zurek zuletzt die Anzahl seiner eigenen Aktien um 6300 auf 71.300 erhöht.

























