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27. 05. 2012
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Pironet NDH: Licht und Schatten im ersten Halbjahr


24.08.2011 00:47 von:

Schlagwörter: Köln,IT-Dienstleister,2011,Pironet NDH,Geschäftsergebnis,Halbjahr

Das Wort "uneinheitich" gibt wohl am trefflichsten wieder, was die Halbjahresbilanz des Kölner IT-Dienstleisters Pironet NDH auf deutlich mehr Seiten zu Ausdruck bringt. Der Umsatz des Unternehmens ging in den ersten sechs Monaten leicht von 26,8 auf 26,1 Millionen Euro zurück. Das Beetriebsergebnis (vor Zinsen und Steuern - EBIT) erhöhte sich dabei deutlich von 450.000 auf 870.000, ein Anstieg um fast das Doppelte. Doch so richtig ungetrübt sieht die Halbjahresbilanz aus Sicht der Verantwortlichen nicht aus. So ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 670.000 auf 610.000 Euro zurück. Noch etwas negativer sieht die Gesamtrechnung aus. So erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Halbjahr 2011 ein Gesamtergebnis nach Steuern in Höhe von minus 2,55 Millionen Euro. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei plus 100.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Der Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit von Pironet sank ebenfalls deutlich 710.000 Euro. Ein Jahr zuvor lag diese Kennzahl noch bei 4,5 Millionen Euro.

Den größten Umsatzanteil erreichte auch im ersten Halbjahr 2011 der Bereich ITK Outsourcing. Mit einem Umsatz von 11,89 Millionen Euro konnte das Unternehmen das Kerngeschäft sogar noch ausbauen. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete die Gesellschaft 11,43 Millionen Euro in 2010. Der Sektor Content Integration steigerte den Umsatz mit 5,72 Millionen Euro noch deutlicher. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres lag der Umsatz lediglich bei 4,35 Millionen. Mehr Umsätze erzielte auch der Bereich Consulting & Design mit 5,23 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Master Data Services hingegen musste einen regelrechten Einbruch hinnehmen. Nach 7,76 setzte dieser Bereich im ersten Halbjahr 2011 nur noch 4,36 Millionen Euro um. Planmäßig und damit vorhersehbar war der Umsatz im Segment Finance IT-Services. Hier gab es zwar noch Umsätze in einer Größenordnung von 1,55 Millionen Euro. Allerdings wird das Unternehmen diesen Geschäftsbereich nicht weiterführen.

Bei ihrer Prognise zeigen sich die Verantwortlichen trotz der uneinheitlichen Entwicklung weiterhin verhalten zuversichtlich. Die Prognose des Konzernumsatzes wurde jedoch auf 52 Millionen Euro zurückgenommen, drei Millionen Euro weniger als in der ursprünglichen Schätzung. Statt drei soll das Ergebnis vor Steuern nun im Gesamtjahr bei zwei Millionen Euro liegen, wie das Untenehmen abschließend erläuterte.







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