27. 05. 2012
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QSC AG übernimmt Mehrheit an Info AG
Die in Köln-Ossendorf ansässige QSC AG hat die Übernahme der Mehrheit an der Info Gesellschaft für Informationssysteme AG bekannt gegeben. Wie die börsennotierte Aktiengesellschaft am gestrigen Dienstag bekannt gab, hat der neue Mehrheitsaktionär 58,98 Prozent der insgesamt vier Millionen Anteilsscheine an dem Unternehmen übernommen. Der vereinbarte Kaufpreis lag demnach bei 14,35 Euro pro Aktie. Auch die restlichen Aktien wolle man noch erwerben. Verkäufer der Anteile war die MZ Erste Vermögensgesellschaft mbH. Der in Hamburg ansässige, bisherige Großaktionär hat sich damit komplett aus dem Unternehmen zurückgezogen. Der Kaufvertrag steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der anstehenden kartellrechtlichen Prüfungen, hieß es dazu weiter.
Mit der Übernahme will die QSC AG das eigene Produktportfolio ergänzen. Die Neuerwerbung passe zudem gut in die Strategie einer Transformation zu einem Serviceanbieter für Telekommunikations- und Informationstechnologiekommunikation. Mit dem Kauf der Info AG vervollständigt das Unternehmen zudem sein Portfolio an ITK-Dienstleistungen. Inzwischen könne man das komplette Spektrum anbieten, hieß es dazu aus der Kölner Zentrale. Die geplante Übernahme der knapp 59-prozentigen Mehrheit an dem Unternehmen finanzierte das Unternehmen aus liquiden Mitteln und dem so genannten "free cash flow". Auch der Erwerb der restlichen Anteile scheint gesichert, hat das Unternehmen seine zur Verfügung stehenden Kreditlinien noch nicht vollständig ausgeschöpft. Für die Übernahme der restlichen Info AG-Anteile wollen die Verantwortlichen um QSC-Vorstandschef Dr. Bernd Schlobohm aber ein öffentliches Angebot unterbreiten, hieß es dazu abschließend.
Die Info AG ist ein Dienstleister, der sich auf die Bereiche IT Outsourcing und IT Consulting im deutschen Raum spezialisiert hat. Schwerpunkt sind Planung und Implementierung sowie der Betrieb von IT-Anlagen, größtenteils für mittelständische Kunden. Nach Meinung Schlobohms ist die Mehrheitsübernahme auf jeden Fall ein Zugewinn. Langfristig werde dadurch die Ertragskraft gestärkt, so die Einschätzung des QSC-Vorstandschefs.

























