27. 05. 2012
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QSC startet mit weiterer Gewinnsteigerung ins neue Jahr
Der Kölner Kommunikationsdienstleister QSC AG startet auch im neuen Jahr mit einer ausgesprochen erfreulichen Gewinnentwicklung. Wie das börsennotierte Unternehmen am gestrigen Montag in einer Pflichtmitteilung bekannt gab, verdoppelte sich der Überschuss in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr von 3,2 auf nunmehr 6,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich hingegen nur leicht auf 20,5 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es noch 19,6 Millionen Euro. So kam der Gewinnsprung vor allem wegen stark rückläufiger Belastungen aus Abschreibungen zustande. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg folglich ebenfalls um rund das Doppelte von 3,9 auf 8,1 Millionen Euro an. Die EBIT-Marge erhöhte sich folgerichtig auf acht Prozent.
Dabei stagnierten die Umsätze. Weil sich der Vorstandsvorsitzend Dr. Jörg Schlöbohm und sein Management-Team aus dem zwar umsatzstarken, aber margenschwachen Endkundengeschäft weitestgehend zurückgezogen hat, gab es auch bei den Umsätzen im ersten Quartal keine Überraschung. Sie stagnierten mit 105,1 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Hinzu kam als Besonderheit dieses Quartalsergebnisses die Auswirkungen der Halbierung so genannter "Terminierungsentgelte". Die werden von der Bundesnetzagentur festgelegt und sollen so die Netzbetreiber für über ihre Netze weitergeleitete Gespräche entlohnen. Die Umsatzanteile von Endkundenprodukten wie ADSL2 oder Call-by-Call sanken weiter ab. Sie reduzierten sich im ersten Quartal 2011 um 7,8 auf nunmehr 28,9 Millionen Euro. Hingegen stieg der Anteil der IP-basierten Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden um sieben auf 76,2 Millionen Euro. Der Umsatzanteil dieses Segment nähert sich folglich der 75 Prozent-Marke, im Vorjahreszeitraum lag er noch bei 65 Prozent. In diesem Jahr sollen erstmals auch die Aktionäre von der positiven Geschäftsentwicklung profitieren. Das Tech-Dax-Unternehmen plant die Ausschüttung einer Dividende.

























