23. 05. 2013
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Rewe setzt auf "grüne" Produkte
Der Kölner Handelskonzern Rewe setzt auf Bio. Immer mehr Deutsche sind bereits, beim Kauf ihrer Lebensmittel auf nachhaltige Produktion zu setzen. Und weil es das Bio-Siegel nicht gibt, sind mehrere Markenzeichen für besonders nachhaltige Herstellung möglich. Der Kölner Rewe-Konzern setzt dabei eigener Aussage zufolge bereits seit Jahren mit dem Bioverband zusammen. Außerdem achtet das Unternehmen bei der Bezeichnung auf Absicherung des Anspruchs. Neben dem Naturland-Logo führen die Bio-Produkte in den Rewe-Regalen zudem das Bio-Siegel der Europäischen Union sowie das deutsche Bio-Siegel, wie die Verantwortlichen betonten. Der Bioverband und sein Naturland-Siegel setzt allerdings deutlich strengere Maßstäbe bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit an als die offiziellen Logos staatlicher Stellen. Genau aus diesem Grund baut der Konzern die Zahl der Naturland-Produkte kontinuierlich aus.
Neben dem ressourcenschonenden Anbau beurteilen die Initiatoren dieses "strengen" Bio-Siegels auch andere Aspekte. So verzichtete jeder Naturland-Landwirt bei der Bewirtschaftung seiner Felder nicht nur auf den Einsatz von Chemie und Gentechnik. Der Betrieb muss komplett auf eine ökologisch und sozial verträgliche Weise umgestellt werden; eine Kreislauflandwirtschaft, die im Einklang mit der Natur steht und die Artenvielfalt fördert. Von diesem guten Ruf will auch der Kölner Handelsriese profitieren, außerdem bedienen die Rewe-Händler auch den vielfachen Wunsch nach unbelasteter Nahrung. In der Produktkategorie "Rewe Bio" sind bereits jetzt rund 300 Produkte und bis zu 50 Obst- und Gemüse-Artikel vertreten. Das soll weiter ausgebaut werden, wie der Kölner Konzern in dieser Woche versicherte.






















