27. 05. 2012
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TÜV Rheinland übernimmt niederländischen Dienstleister
Der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG hat den niederländischen Spezialdienstleister Sonovation B.V. erworben. Wie das Kölner Unternehmen am gestrigen Montag bekannt gab, werden zugleich auch rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen. Das 1988 gegründete Zertifizierungsunternehmen hat sich auf zerstörungsfreie Prüfungen von Leitungen in der Öl- und Gasindustrie spezialisiert. Zum Portfolio zählen unter anderem Ultraschallanalysen, Korrosionsuntersuchungen oder Messmethoden zur Bestimmung von Wanddicken beispielsweise von Rohrsystemen oder Druckbehältern.
"Hightech-Lösungen für zerstörungsfreie Prüfungen sind weltweit ein bedeutendes Wachstumsfeld, in das wir als TÜV Rheinland strategisch investieren", erklärte Dr. Dieter Hesel, Executive Vice President Industrial beim Kölner Prüfkonzern. Die Übernahme ist dabei Teil der Expansions- und Internationslisierungsstrategie des Unternehmens. Außerdem wird die Kompetenz bei so genannten NDT-Dienstleistungen ("non-destructive Testing") ausbauen und zugleich die regionale Erweiterung vorantreiben. "Mit der Integration von Sonovation erweitern wir unser weltweites Expertennetzwerk für die Energiebranche und die Sicherheitsprüfungen von Industrieanlagen und es ist vor allem eine Verstärkung für unsere Aktivitäten im Öl- und Gassektor", ergänzte Thomas Biedermann, Chief Regional Officer Western Europe von TÜV Rheinland.
Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit seinem Angebotsportfolio einen Jahresumsatz in Höhe von knapp zwölf Millionen Euro, ein Anstieg von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen wird dabei als TÜV Rheinland Sonovation in den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Deutschland aktiv werden, hieß es dazu aus der Kölner Konzernzentrale. Mit der Integration des Spezialdienstleisters erweitert TÜV Rheinland sein internationales Kompetenzteam für zerstörungsfreie Prüfungen in der Industrie- und Anlagentechnik. Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft ist Jan Verkooijen.

























