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27. 05. 2012
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Telekom-Unternehmen beschließen Netzkooperation


16.01.2012 16:00 von:(red)

Schlagwörter: Netcologne,Telekommunikationsdienstleister,Kooperation,Netzbetreiber,Telekom

Die Zentrale des Telekom-Unternehmens in Köln-Ossendorf. Nun hat das stadtnahe Unternehmen eine Kooperation mit der Deutsche Telekom AG geschlossen. Bild: Netcologne GmbH

Die beiden Telekommunikationsdienstleister Netcologne und Deutsche Telekom haben sich in der Millionenmetropole Köln auf eine weitreichende Zusammenarbeit verständigt. Wie beide in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt gaben, sollen die Netze der beiden Unternehmen zukünftig wechselseitig genutzt werden können. Damit soll der Vertrieb von Breitband-Angeboten beider Unternehmen beschleunigt werden. Das dahinter stehende Preismodell unterliegt allerdings der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur, hieß es dazu weiter.

So will die Telekom dafür die Glasfaseranschlüsse von Netcologne nutze, die bis zu den Häusern reichen (Fibre to the Building, FttB). Zudem will das Bonner Telekom-Unternehmen einen so genannten Layer-2-Bitstromzugang anmieten. Netcologne möchte im Gegenzug VDSL-Anschlüsse der Telekom in gemeinschaftlichen Versorgungsgebieten in Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der Endkunden-Angebote soll ein Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden können so bei den Unternehmen schnelle Internetanschlüsse buchen, die auf der Infrastruktur des jeweils anderen basieren, erklärten die Partner die Eckdaten ihrer Kooperationsvereinbarung.

„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für die weitere Marktentwicklung. Wir sind stolz darauf, als erstes Unternehmen in Deutschland eine solche Einigung mit der Telekom geschlossen zu haben“, erklärte Dr. Hans Konle, Sprecher der NetCologne-Geschäftsführung. „Durch die gegenseitige Nutzung der Infrastruktur wird der Ausbau schneller rentabel, weil die Netze gemeinsam besser ausgelastet werden“, ergänzte Niek Jan van Damme, Telekom-Vorstand für das Deutschland-Geschäft.

Die Regelung soll nach Angaben der beiden Unternehmen die Kosten bei den so genannten Vorleistungen attraktiver gestalten und könnte damit zum Modell für weitere Kooperationen dieser Art werden, hieß es dazu aus den Unternehmenszentralen. Möglich wurde die Übereinkunft auch deshalb, weil sich die Branche zuvor im NGA-Forum der Bundesnetzagentur auf technische Details für Vorleistungsprodukte in Glasfasernetzen geeinigt hatte. Netcologne und Telekom sind so bundesweit die ersten Unternehmen, die eine solche Zusammenarbeit parafiert haben.







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