27. 05. 2012
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TÜV ertüchtigt Aufzüge in der Ukraine
Der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG wird in der Ukraine an einem großen Programm zur Sanierung von Aufzugsanlagen federführend beteiligt sein. Wie die Verantwortlichen in der zurückliegenden Woche bekannt gaben, soll so der Energieverbrauch und damit die Summen der dadurch bedingten Einsparungen an Kohlendioxid-Emissionen um 30 bis 70 Prozent reduziert werden. Die energetische Sanierung der Aufzüge ist dabei ein wirklicher Großauftrag. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) fungiert in diesem Projekt als Entwicklungspartner. Gegenstand der gegenseitigen Vereinbarung ist ein Betriebs- und Finanzierungskonzept für die Erneuerung der bestehenden Aufzüge im kommunalen Gebäudebestand - schätzungsweise rund 3.000. Den Startpunkt setzen die Beteiligten in der am Schwarzmeer gelegenen Millionenstadt Odessa.
"Bei diesem Projekt werden wir unser gesamtes Know-how in der Aufzugstechnik einbringen und in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Partner aus Verwaltung, Industrie und Bildung die Rahmenbedingungen für eine landesweite Steigerung der Betriebseffizienz von Aufzügen schaffen", erklärte Hartmut Meier-Escherich, Key Account Manager im Bereich Energie und Nachhaltigkeit bei TÜV Rheinland. Im Rahmen der Vereinbarung wollen sich GIZ und TÜV Rheinland die entstehenden Kosten teilen, wie es aus der Kölner TÜV-Zentrale weiter hieß. Im Oktober 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein. Da die meisten Aufzüge in der Zeit der kommunistischen Herrschaft eingebaut wurden, lassen sich so bis zu 40 Prozent der Energiemenge einsparen. Bei den CO²-Emissionen lassen sich sogar 30 bis 70 Prozent einsparen, wie die Projektveranwortlichen meinen.
Die Prüfung von Aufzugsanlagen gehört zu den Geschäftsfeldern, die bereits seit Jahrzehnten Bestandteil des eigenen Portfolios an Prüfdienstleistungen sind. In der Ukraine sollen vor dem Hintergrund dieser Kompetenz zugleich auch die Standards für Wartung und Reparatur sowie die Notfallprozesse analysiert werden. Die Ergebnisse werden der Odessa Development Programms Agency übergeben, die als lokale Entwicklungsagentur die entsprechenden Beschlussfassungen für die weitere politische Umsetzung erarbeitet, hieß es dazu abschließend. Über weitere finanzielle Details dieses Großauftrags machten die Beteiligten keine Angaben.

























