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27. 05. 2012
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TÜV Rheinland rät zur Wachsamkeit beim Spielzeugkauf


29.10.2011 16:00 von:

Schlagwörter: Köln,TÜV Rheinland AG,2011,Oktober,Weihnachten,Kinderspielsachen,Prüf.Sicherheit

Der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG hat in dieser Woche darauf hinwiesen, dass der Kauf von billigem Spielzeug bisweilen erhöhte Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Tatsächlich ist nach einem Bericht der Europäischen Kommission über das Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte (RAPEX) die Zahl der beanstandeten Verbraucherprodukte im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf mehr als 2200 angestiegen. Spielzeuge sind gerade wegen der besonderen Zielgruppe einer besonders genauen und kritischen Überprüfung zu unterziehen. Und gerade in diesem Bereich ist die Zahl der beanstandeten Produkte besonders hoch. So hat die U-Kommission im vergangenen Jahr mehr als 500 offenbar gefährliche Spielzeuge angemahnt, wie der Kölner Prüfkonzern weiter berichtete.

Dich trotz der gestiegenen Zahl der amtlichen Beanstandungen sei die Qualität generell gar nicht so schlecht, wie TÜV-ExpertenKarlhein Hieronymus aus eigener Erfahrung weiß. Angesichts der bevorstehenden Weihnachtszeit dürfen Eltern bei der Auswahl ihrer Weihnachtsgeschenke für den Nachwuchs nicht alleine auf den Preis schauen. Der TÜV rät vielmehr auch die Qualität der angebotenen Ware nicht außer Acht zu lassen. Das wird insbesondere dann wichtig, wenn die Kinder mit ihrem neuen Spielzeug nicht immer nur alleine spielen, sondern es auch für anderen Zwecke nutzen. Auch der TÜV bietet sich hier als unabhängige Prüfinstanz an. Neben offensichtlichen Verarbeitungsmängeln gehen die Tester dabei an andere Aspekte heran. "Scharfe Ecken und Kanten oder lockere Teile sind nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich. Und wenn ein Spielzeug auffällig riecht, ist Vorsicht angebracht. Gestank gefällt Kindern genauso wenig wie Erwachsenen. Zudem könnten Schadstoffe enthalten sein", führte Hieronymus aus. Verschluckbare Kleinteile oder zu hohe Geräuschpegel sind gerade bei Kleinkindern besonders fatal, gerade Letzteres führt nicht selten zu bleibenden Schäden.

Prüfzeichen bieten Orientierung

Zwar gibt es in Deutschland inzwischen jede Menge Prüfzeichen, die Orientierung geben sollen. Aber durch die Vielzahl und die bisweilen unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Prüfmethoden ergeben sich auch hier Differenzierungen. Neben dem GS.Zeichen für geprüfte Sicherheit gibt es auch das Label „LGA tested Quality (Qualität, Gebrauchstauglichkeit) sowie weitere Prüfzeichen von unabhängigen Dienstleistern. Grundsätzlich aber gilt: Nicht das billigste ist auch das beste Spielzeug, wissen auch die TÜV-Experten. Zumindest aus Sicht der Prüfer entsprechen diese Spielzeuge den gängigen Richtlinien, was die Kindersicherheit und Kindgerechtigkeit angeht. Und wenn es bedeutet, dass unter dem Weihnachtsbaum statt drei möglicherweise nur zwei oder gar nur eine Spielsache liegt. Weniger ist eben manchmal mehr.







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