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27. 05. 2012
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TÜV Rheinland weist auf Gefahren brennender Weihnachtskränze hin


26.11.2011 13:38 von:

Schlagwörter: Köln,Prüfkonzern,TÜV Rheinland,2011,Tipp,Büro,Brandschutz,Kerzen,Weihnachtskranz

Der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG warnt in der bevorstehenden Adventszeit wieder vor neuen Brandgefahren. In vielen deutschen Haushalten stehen bereits wieder Adventskränze, bald werden die ersten Kerzen zum Advent angezündet und vermitteln dabei weihnachtliche Gefühle. Doch müssen dabei schon gewisse Regeln beachtet werden. Aber erst ein Rauchmelder und ein Feuerlöscher sorgen auch im Bedarfsfall für Sicherheit. Wenn der Adventskranz dann noch in einem Büroraum steht, gelten andere Brandschutzvorschriften als in Privaträumen, so der Hinweise des Prüfkonzerns. Unternehmen und Nutzer gewerblicher Räume müssen ab einer bestimmten Größe ohnehin einen Brandschutzbeauftragten benennen. Der sollte vor dem Aufstellen eines Weihnachtskranzes in jedem Fall befragt und eventuelle Auflagen abgestimmt werden.

"Wer Adventskränze im Büro erlaubt, muss unbedingt Maßnahmen zum präventiven Brandschutz ergreifen. Das kann Leben retten. Wer daran spart, spart am falschen Ende", erklärte Uwe Wendler, Fachmann für Brandschutz bei TÜV Rheinland. Rauchmelder und Feuerlöscher sollten die gängigen Prüfzeichen enthalten, damit der Sicherheit genüge getan wird. Das GS-Prüfzeichen ist eines dieser Qualitätssiegel, mit der geprüfte Fabrikate ausgezeichnet werden. Vorsichtsmaßnahmen allein reichen allerdings nicht aus, um die Brandgefahr zu reduzieren. Die Mitarbeiter tragen ebenfalls große Verantwortung. Nach dem Gesetz ist Weihnachtsschmuck am Arbeitsplatz grundsätzlich erlaubt. Arbeitnehmer müssen allerdings die Brandschutzordnung beachten. Ein Gespräch mit dem Brandschutzbeauftragten des Unternehmens empfiehlt auch Jörg Braun, Wachabteilungsleiter bei der Berufsfeuerwehr und Dozent an der TÜV Rheinland Akademie. Sein Tipp: Beim Weihnachtsschmuck auf elektrische Kerzen mit Prüfsiegel zurückgreifen. Wer nicht auf echte Kerzen verzichtet, sollte unbedingt eine nicht brennbare Unterlage benutzen, zum Beispiel einen Porzellanteller. Brennende Kerzen dennoch niemals unbeaufsichtigt lassen, so der abschließende Hinweis.

Sollte dennoach mal ein Brand entstehen, sollte zunächst geprüft werden, ob das Feuer mit eigenen Mitteln gelöscht werden kann. Wenn dies nicht der Fall, sollten alle die Räume verlassen, alle Türen geschlossen werden und sofort danach die Feuerwehr alarmiert werden. Viele Unternemen veranstalten in diesem Zusammenhang immer wieder Brandschurtzübungen, um so auch die Evakuierung zu üben. Ausdrücklich abgeraten wird von gewagten Aktionen. Wer den Helden spielt, landet häufig selbst im Krankenhaus. Hier gilt die gleiche Regel wie auch bei der Verbrechensbekämpfung. Lassen sie die Profis ran!. Die größte Gefahr bei einem Brand ist übrigens nicht die Hitze, sondern die bei Bränden gefährlichen Rauchgase. Vor allem Kohlenmonoxid ist bei Schwelbränden eine tödliche Gefahr. Dieses Gas ist geruchlos und deshalb besonders tückisch, wie jüngste Vorfälle mit offenem Feuer in geschlossenen Räumen zeigen.







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