27. 05. 2012
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TÜV Rheinland wird internationaler
Der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG hat im indischen Bangalore eine neue Prüfeinrichtung eröffnet. Die Investitionssumme in den Standort Electronic City lag nach Angaben der Verantwortlichen bei rund 2,2 Millionen Euro. In der 1900 Quadratmeter großen Absorberkammer sollen elektronische und elektrische Produkte auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit und die „Störfestigkeit prüfen. "Die indische Wirtschaft wächst weiter sehr stark, ungeachtet aller wirtschaftlichen Dämpfer in den USA und Europa. Deshalb investieren wir gezielt in den Ausbau unserer Labore“, begründete TV-Vorstandschef Dr.-Ing. Manfred Bayerlein die Investition.
Die neue Prüfkammer ist nicht das erste Investment in Südinden. Auf dem gleichen Areal eröffnete das Kölner Prüfunternehmen bereits mehrer weitere Einrichtungen, wie zum Beispiel ein Testcenter für Photovoltaik, mehrere Labore zur Schadstoffanalyse und Materialprüfung sowie eine große EMV-Halle. Prüfungen auf elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sind für Haushalts- und Freizeitprodukte, Industriemaschinen, IT-Geräte, Auto-Zubehörteile oder Leuchten und Medizinprodukte wichtig, um den störungsfreien Betrieb dieser Gräte sicherzustellen. Die Messspanne im Absorberbereich liegt zwischen neun Kilo- und 40 Gigahertz, der Mindestabstand beträgt dabei zehn Meter. Der TÜV Rheinland ist bereits 15 Jahren auf dem indischen Subkontinent ansässig und unterhält hier mehr als 20 Niederlassungen.

























