27. 05. 2012
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Wattner baut Vertriebswege aus
Der Kölner Fondsinitiator Wattner AG hat sich einen neuen Vertriebsweg aufgebaut. Wie die Verantwortlichen am gestrigen Mittwoch bekannt gaben, wird der Solarstrom an einen Wiederverkäufer und damit über das Marktprämienmodell des EEG in die Direktvermarktung gegeben. Damit eröffnet sich das Unternehmen erstmals einen Weg zur Vermarktung seiner Stromkapazitäten außerhalb des klassischen EEG-Vergütungsmodells. Die finanziellen Unterschiede zwischen dem an der Börse erzielten Strompreis und der garantierten EEG-Vergütung, die dem jeweiligen Solarkraftwerk zusteht, gleicht weiterhin das EEG aus, wie der Fondsinitiator versicherte. Dafür gibt es unter anderem zusätzliche Marktprämien.
Zwei Solarkraftwerke der Wattner AG - „Pähl“ und „Hasselkberg“ in Hessen - dienen dabei als Pilotanlagen. "Das Modell ist sicher für unsere Anleger, da der Wiederverkäufer das Risiko eines Mindererlöses trägt und wir jederzeit in das klassische EEG-Vergütungsmodell zurückkehren können", erklärte Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut. Die Solarexperten nutzen dabei eine Gesetzesänderung des EEG für sich aus, die zum Jahreswechsel in Kraft trat. Die Marktprämie sinkt dabei kontinuierlich, die Direktvermarktung soll sich letztendlich ohne zusätzliche Anreize rechnen, so der dahinterstehende Ansatz des Gesetzgebers. Dabei soll ein bestimmter Marktpreis nicht unterschritten werden. Langfristig sollen Solaranlagen unabhängig werden von dem EEG. Für sein Unternehmen sei das der richtige, so Uhlenhut abschließend.


























