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27. 05. 2012
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DEG will Marktforschung in Schwarzafrika fördern


02.02.2012 18:15 von:(red)

Schlagwörter: DEG,Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft,Marktforschung,Afrika

Die DEG mit Sitz in der Kölner Innenstadt beteiligt sich am Aufbau einer Marktforschung in vier Ländern Schwarzafrikas. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) hat weitere 1,13 Millionen Euro zum Bundesprogramm für eine Etablierung von Marktforschung in vier schwarzafrikanischen Staaten beigesteuert. Wie das in Köln ansässige Bundesunternehmen am gestrigen Mittwoch mitteilte, fehlen auf dem Kontinent selbst in den etwas weiter entwickelten Nationen jegliche belastbare Daten zur Bevölkerung. Dass sich das ändert, ist das gemeinsame Anliegen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die börsennotierte Aktiengesellschaft wird weitere 1,45 Millionen Euro in das Projekt investieren.

Im Rahmen des Projekts sollen Workshops für Hochschulmitarbeiter in Ghana, Kenia, Nigeria und Südafrika in Methoden der empirischen Sozialforschung geschult und so eine nachvollziehbare und wissenschaftliche Datenbasis dieser wachsenden Gesellschaften zu erhalten. Neben den Staaten selbst erhalten so auch die politischen Institutionen und Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit verlässliche Daten, wie die DEG-Verantwortlichen betonten. Das Vorhaben wird zudem aus Mitteln des develoPPP.de-Programms des Bundesministeriums gefördert. "Nicht nur Unternehmen und die Politik profitieren von der Marktforschung. Für die Menschen vor Ort bringt diese arbeitsintensive Branche vor allem Arbeitsplätze und damit eine Verbesserung ihrer Lebensumstände", erklärte DEG-Geschäftsführer Dr. Michael Bornmann.

Marktforschung könnte so zu einer echten „win-win-Situation“ führen, da sich verlässliche Marktdaten auch positiv auf die wirtschaftliche Infrastruktur eines Landes auswirkt. In jedem Fall gewinnen die Stakeholder von Entwicklungshilfe bessere Daten über Land und Leute sowie die dortige sozio-ökonomische Situation. Die Marktforschungsgesellschaft GfK SE und der GfK Verein, Gesellschafter der GfK SE,werden Professoren und Mitarbeiter von Universitäten in Ghana, Kenia, Nigeria und Südafrika geschult. Der erste dieser länderübergreifenden Workshops für Dozenten findet derzeit in Pretoria statt, weitere sollen in Kürze folgen. So können Hochschulen in den vier afrikanischen Ländern künftig den Studienschwerpunkt Marktforschung anbieten: die Universitäten in Pretoria und Nairobi, die School of Media and Communication (Pan-African University) in Nigeria sowie das Central University College in Ghana, hieß es dazu abschließend. Spätestens ab Sommer 2012 sollen in den vier Ländern die Schulungen angelaufen sein, meldete die DEG Abschließend.







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