27. 05. 2012
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DIHK und KfW rechnen mit rasanter Verlagerung der weltweiten Handelsströme
Die Weltwirtschaft ist in ständiger Bewegung. Mit hoher Geschwindigkeit ändern sich derzeit die weltweiten Handelsströme und damit auch die Geschäftsgrundlagen der deutschen Exportwirtschaft. Aber nicht China oder Indien stehen derzeit im Mittelpunkt der Betrachtung, zumindest bei der heute veröffentlichten Presseerklärung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Vielmehr legt die bundeseigene Förderbank den Fokus auf Lateinamerika. "Hier wächst ein Riese heran, der deutschen Unternehmen außergewöhnliche Marktchancen bietet. Lateinamerika streckt die Hand zu vielfältigen Kooperationen aus. Wir müssen jetzt aber beherzt zugreifen", forderte Dr. Reinhold Festge, Vorsitzender der Lateinamerika Initiative der deutschen Wirtschaft. Am heutigen Mittwoch findet in Berlin die Lateinamerika-Konferenz statt, rund 300 Experten diskutieren dort gerade über die Chancen und Risiken des Lateinamerika-Geschäfts.
Was die wenigsten wissen. Schon heute ist Lateinamerika eine feste Größe. So ist die brasilianischen Metropole schon heute mit rund 1200 ansässigen deutschen Unternehmen der größte Industriestandort außerhalb Deutschlands. Auch in kleineren Staaten wie Chile oder Ecuador wächst die Wirtschaft rasant. "Lateinamerika wird Europa in wenigen Jahren in wirtschaftlicher Bedeutung eingeholt haben. Daher brauchen wir Lateinamerika mehr als umgekehrt“, so die Prognose Festges. Wichtig sei es daher, dass die deutschen Unternehmen bei ihren Aktivitäten auf der anderen Seite des Globus unterstützt werden. Dabei spielt die bundeseigene Förderbank eine zentrale Rolle, wie die Beteiligten auf der heutigen Konferenz noch einmal herausstellten. So ist die KfW in Mittel- und Südamerika mit zehn Außenbüros vertreten. Weitere Informationen zur Lateinamerika-Initiative finden sie auch im Internet unter: www.fokus-deutsche-wirtschaft.de.

























