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27. 05. 2012
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IHK fordert Investitonen in „Bahnknoten Köln“


07.02.2012 16:00 von:(red)

Schlagwörter: IHK,Bahnknoten,Kommentar,Soènius,Bahn,Gutachten,Investition

Die Kölner IHK begrüßt die jüngsten Ansätze zur Lösung des Engpasses "Bahnknoten Köln". Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Kölner Industrie- und Handelskammer IHK hat sich zu dem heute vorgestellten Gutachten der drei Verkehrsakteure Deutsche Bahn, VRS und NVR geäußert. Wenn nicht bald gehandelt wird, droht auch dem Schienennetz der Domstadt bald der „Verkehrskollaps“. Vor allem in das Güterverkehrsnetz müsse investiert werden, um so zumindest einen Teil der prognostizierten Zuwächse im Verkehrsaufkommen abzufangen, „Angesichts der Korridorpolitik der Europäischen Union mit Vorrang für Güterverkehre ist ein Ausbau dringend erforderlich“, erklärte der für Standortpolitik und Verkehr zuständige IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich Soénius. Die heute vorgestellte Untersuchung geht von einer Zunahme des Schienengüterverkehrs von rund 65 Prozent bis zum Jahr 2025 aus.

„Die Studie macht vor allem eines deutlich: Es geht auch auf der Schiene nicht ohne Optimierung der Abläufe", so Soénius weiter. Erst vor wenigen Wochen hatte die Kölner IHK im Verbund der rheinischen Kammern auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur verkehrlichen Infrastruktur aufmerksam gemacht. Neben dem Bahnknoten Köln existieren im Verkehrswegenetz des Rheinlands weitere Engpässe, die auf Behebung warten. Positiv aus Sicht der IHK ist auf jeden Fall der Ansatz, die unterschiedlichen Schienenverkehre zu „entmischen“. Auch die Tatsache, dass die regionalen Verkehrsverbünde und die Bahn erstmals gemeinsam versuchen, das Problem zu lösen, ist aus Sicht der Kammer begrüßenswert. „Dieser Konsens über die Notwendigkeit der Ertüchtigung der Schienenwege ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Strategie bei den Finanzierungsgesprächen mit dem Bundesverkehrsminister", erklärte Soénius abschließend.







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