27. 05. 2012
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Kalker Hauptstraße soll wieder glänzen
(ehu) Weihnachten sieht die Kalker Hauptstraße besonders trist aus: Anders als in anderen Stadtteilen sorgt hier keine Weihnachtsbeleuchtung für eine festliche – und damit auch Kaufstimmung. Das soll schon im nächsten Jahr anders werden, hofft die „Immobilien- und Standortgemeinschaft Kalker Hauptstraße“ (ISG). Mit einer kleinen Ausstellung im Bezirksrathaus Kalk wirbt sie bis zum 12. Januar für ihre Ideen, der Straße wieder zum einstigen Glanz zu verhelfen, sie wieder zu einem attraktiven Einkaufszentrum zu machen.
Denn das war sie einmal. Doch daran erinnert nur noch wenig, zumal auch der Kaufhof bald seine Kalker Filiale schließen wird. Heute bestimmen Billigketten, Nagelstudios, Frisöre, Internet-Cafés, Spielhöllen und zahlreiche Leerstände das Gesicht der Straße. Und so könnte es besser werden: Mehr Außengastronomie könnte sich die ISG vorstellen, sie will aktiv bei der Umgestaltung der Straße mitarbeiten, die Bahnunterführungen am Polizeipräsidium und an der Olpener Straße sollen zu modernen „Eingangstoren“ umgestaltet werden. Vor allem aber: Das Warenangebot muss wieder qualitätvoller werden.
Im Sommer werden die Hausbesitzer gefragt: Womit soll begonnen werden?
Viele Idee, die am besten alle gleichzeitig angegangen werden. Doch im nächsten Jahr sollen Vermieter und Geschäftsleute erst einmal gefragt werden, welche Schritte sie am wichtigsten finden. Dann sollen auch erste Zahlen und Kostenanschläge vorliegen.
So viel aber ist klar: Damit die Kalker Hauptstraße wieder zum „Zentrum der schäl Sick“ wird, müssen alle an einem Strang ziehen. Als „Mitgliederwerbung“ bietet die ISG Hauseigentümern eine kostengünstige Beratung an, wie sie Läden und Wohnungen attraktiver gestalten und damit besser vermieten können. Außerdem schließt sie für ihre Mitglieder Sonderverträge mit Dienstleistern ab, durch die Betriebskosten gesenkt werden können. Schon jetzt beschäftigt sie einen „Quartierhausmeister“, der kleinere Reparaturarbeiten und Serviceleistungen übernimmt. Darüber hinaus soll mit regelmäßigen Marketingmaßnahmen die Fortschritte bekannt gemacht werden.
Die Entwicklung des ISG-Konzepts wurde von der Stadt mit Mitteln aus dem „Zentrenbudget“ unterstützt. Bezirksbürgermeister Markus Thiele hofft, dass die Maßnahmen innerhalb von fünf Jahren erfolgreich umgesetzt werden können. Besonders freut ihn, dass auch die Köln-Arcaden mitmachen. Der Bau dieses Centers mit rund 180 Geschäften wird für den Niedergang der Kalker Hauptstraße als Geschäftsstraße mitverantwortlich gemacht.
Weitere Informationen zur ISG finden sie auch im Internet unter: www.koeln-kalk.de.

























