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27. 05. 2012
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Köln – nicht nur frech, sondern auch smart


24.10.2011 17:13 von:

Schlagwörter: Köln,Smart City,Klimaschutz,Energiesparen,Rheinenergie,Cologne,Roters,LED,Car-Sh

(ehu) „Köln ist bunter, frecher, kreativer – und künftig auch smarter als andere Städte.“ Da bauchpinselt sich die Stadt wieder einmal selber – und zwar unter der neuen „Dachmarke“ namens „Smart City Cologne“. Die soll Köln zum europäischen Spitzenreiter beim Energiesparen machen. Das hofft jedenfalls Obeerbürgermeister Jürgen Roters. Passend zur Premiere der Messe „Urban Tec 1012“ am heutigen Montag verkündeten er und die beiden Vorstandsmitglieder Thomas Breuer und Dr. Andreas Cerbe von der stadtnahen Rheinenergie AG ihre „strategische Partnerschaft“. Sie soll Köln zur „Energie- und Klimametropole machen: sauber, sparsam, effizient“.

Kräftige Worte, denen aber schnell Taten folgen werden, um Energie zu sparen oder effektiver zu nutzen und so die CO2-Emission im Vergleich zum Jahr 2000 um 20 Prozent zu senken. 2020 soll dieses Ziel erreicht werden. Als nächste konkrete Projekte nannten Roters, Breuer und Cerbe vor allem „Energie-Straßen“ und „Energie-Veedel“. Sonst blieb es allerdings noch recht vage.

Smart heißt auf Deutsch intelligent – und gemeint ist hier der abgestimmte Einsatz intelligenter Techniken und Ideen, die es heute schon gibt: Ladestationen für Elektrofahrzeuge, bedarfsgerechte, dimmbare LED-Straßenbeleuchtung, Ausbau von Radwegen, umweltfreundlich gedämmte Häuser, Abwärmenutzung in Restaurants, Car-Sharing, bessere Verknüpfung von Individual- und öffentlichem Personennahverkehr.

Dazu gehört auch der Einsatz von neuen Stromzählern. Während die gängigen Modelle nur einmal im Jahr abgelesen werden, können die neuen stündlich Verbrauchszahlen melden und so eine genau Kontrolle ermöglichen. Die Rheinenergie ist derzeit dabei, 30.000 dieser „Smart-Meter“ zu installieren – 850.000 alte Stromzähler gibt es allein in Köln.

Bis März 2012 soll ein Konzept für die „Energie-Straße“ entwickelt, die passende Straße gefunden, deren aktuelle Energiebilanz erstellt und bis zum Herbst des nächsten Jahres ermittelt werden, wie viel Energie gespart werden kann.

„Die Smart City Cologne“ ist der Stadt 1,5 Millionen wert. So viel ist im Haushalt 2012 vorgesehen, der Rat muss dem aber noch im Dezember zustimmen. Woran Roters aber keine Zweifel hat. Er lässt alle Unternehmer aus Köln und dem Umland auf, bei diesem „offenen Projekt“ mitzumachen und „tatkräftig und modern orientiert“ die Kräfte zu bündeln. Städte, die sich rechtzeitig mit Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz beschäftigen, hätten einen Wettbewerbsvorteil, versprach er.







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