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27. 05. 2012
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Panogate stellt Streetview-Angebot "Sightwalk"ein


05.09.2011 17:15 von:

Schlagwörter: Köln,Panogate,Internet,Sightwalk,Angebot,Abschaltung,2011,September,Startup

Die Hysterie um die Sicherheit persönlicher Daten im Internet haben ein erstes Kölner Opfer gefunden. Bereits Mitte Juli hatte der Geschäftsführer des Kölner Intern-Startups Panogate, Henrik Wild, in einer Presseerklärung bekannt gegeben, dass er den Panorama-Blick in sieben deutschen Städten abschalten wird. Damit sind unter anderem auch Partner des Kölner Jungunternehmens wie zum Beispiel die Betreiber der Internet-Stadtseite koeln.de betroffen. Die meldeten am heutigen Montag, dass das Angebot "Sightwalk online" ab sofort nicht mehr verfügbar ist. Die Seite, die von Netcologne betrieben wird, hatte im eigenen Internetauftritt einen virtuellen Stadtrundgang integriert. Der normale Stadtplan der Internetseite bleibe jedoch unverändert bestehen.

Das Unternehmen werden sowohl die eigene Webseite weiter behalten und pflegen, als auch die zahlreichen Kundenprojekte, unter anderem mit dem Westdeutschen Rundfunk sowie für andere Kunden aus der gewerblichen Wirtschaft und dem Vereinswesen, fortsetzen, hieß es dort. Die Begründung zu dieser Selbstbeschränkung nannte Wild vor allem die bisweilen hitzige Debatte um Datenschutz in Deutschland. "Die durch Politik und Medien erzeugte Datenschutz-Hysterie verhinderte aber leider nachfolgend einen sinnvollen Betrieb. In einem Klima der Angst vor neuen Technologien lässt sich trotz aller eigenen Maßnahmen und guter Argumente kein notwendiges Geld verdienen. Selbst offensichtliche Nutznießer aus Branchenbüchern, Tourismus, Marketing und Handel sahen plötzlich Horden von Einbrechern über deutsche Städte hereinbrechen", begründete der Jungunternehmer seine Entscheidung.

Dabei arbeitet das Unternehmen weiter an seinen technologischen Lösungen, die eigenem Bekunden nach "das Erfassen und interaktive Darstellen ganzer Städte zu sehr geringen Kosten ermöglichten - bei gleichzeitig beeindruckender visueller Qualität", so die Eigenwerbung. Die zurückliegende Datenschutzdebatte hingegen sei ein hausgemachtes Problem, dass insbesondere für kleinere Unternehmen zu einem ernsthaften Geschäftsrisiko entwickeln könne. "Aus Sicht eines kleinen Startups (in Besitz der Gründer) muss man sich aber irgendwann die Frage stellen, ob man nicht besser ins Ausland umzieht oder Grundlegendes ändert", so Wild abschließend.







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