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27. 05. 2012
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Stadtspitze und Citroën verabreden engen Informationsaustausch


01.02.2012 11:30 von:(red)

Schlagwörter: Citroen,Deutschlandzentrale,PSA,Dardart,Manager,Standortentscheidung

Oberbürgermeister Jürgen Roters will den Autobauer Citroen am Standort Köln halten: Bild: Stadt Köln

Er kam extra aus Paris, aus der Zentrale des französischen Automobilproduzenten PSA. Markenvorstand Olivier Dardart besuchte Köln, um sich im Rathaus mit führenden Vertretern der Stadt auszutauschen. Zusammen mit dem Geschäftsführer der derzeit im Kölner Südosten ansässigen Deutschlandzentrale der Marke Citroën, Holger Böhme, erläuterten die Manager den derzeitigen Stand der Dinge in Sachen Standortumstrukturierung in Deutschland. Das Unternehmen hatte bereits vor Wochenfrist bekannt gegeben, alle seine deutschen Standorte einer Überprüfung unterziehen zu wollen. In Köln mehrten sich daraufhin Befürchtungen, die Deutschlandzentrale in Porz stehe vor dem Aus. So nutzten Oberbürgermeister Jürgen Roters und Wirtschaftsdezernentin Ute Berg den gemeinsamen Termin, um die Verantwortlichen des Autokonzerns nochmal von den harten und weichen Standortfaktoren des Industriestandorts Köln zu überzeugen.

Beide Seiten, so das wichtigste Ergebnis der Unterredung, haben bei den gestrigen Gesprächen einen engen, informellen Austausch vereinbart. Eine Entscheidung sei erst in einigen Wochen zu erwarten, da der endgültigen Wahl der Standorte erst eine Kosten-Nutzen-Rechnung vorangehen soll. In einem ersten Schritt wolle man vonseiten des Konzerns eine Zielstruktur festlegen. Daran orientiert sich anschleßend die Entscheidung über die zukünftigen Standorte. Ziel des Autobauers ist es, die Marktanteil auf dem deutschen Automarkt weiter zu erhöhen, so der PSA-Manager im Gespräch mit dem Stadtvorstand.

Köln will sich für Erhalt des Citroën-Standorts einsetzen

Roters habe sich bewusst und persönlich um diese wichtige Standortentscheidung bemüht. Er habe dabei, so meldete das Presseamt am gestrigen Dienstag, die Standortfaktoren noch einmal ausführlich darlegen können. Für Köln spricht insbesondere seine zentrale Lage mitten im bevölkerungsreichsten Ballungsraum in ganz Europa, seine zentrale, verkehrliche Anbindung und junge, gut ausgebildete Bevölkerung. Auch an weichen Faktoren mangele es nicht, die dürften aber nach offizieller Lesart bei dieser Entscheidungsvorbereitung nur eine untergeordnete Rolle spielen. Der harte Kostenvergleich soll grundsätzlicher Maßstab dieser Entscheidung sein.

„Die Stadt Köln wird alles tun, damit die Standortentscheidung des Konzerns für Köln fällt. Alle kommunal beeinflussbaren Faktoren werden wir ausreizen, um gemeinsam Paris das attraktivste Angebot auf den Tisch zu legen“, versicherte Roters nach dem Gespräch mit den PSA-Vertretern. Wirtschaftsdezernentin Ute Berg sagte außerdem zu, im Falle eines Standortwechsels innerhalb der Kölner Stadtgrenzen auch bei der Suche nach einer geeigneten Alternative zu helfen. Berg ist als Dezernentin auch für die städtischen Liegenschaften verantwortlich.







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